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Wegeshilfe von Freunden und Helfern
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Tshukudu und Rolandsbrunnen
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Ein Tshukudu kennt keine Hindernisse
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Die Waden brennen
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Brennende Mittagshitze
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Am Ende des harten Weges

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Tag 15: Von Kassel nach Fritzlar

Reisetagebucheintrag von Lars Braitmayer

 
moritz piehler
Wassermarsch vor Panorama
Wir haben’s tatsächlich geschafft und irgendwie auch diese Etappe hinter uns gebracht. Ich glaub für einige von uns war es die bis hierhin schwerste und qualvollste Strecke. Wirklich gejammert hat niemand und frei nach der Devise “Wer feiern kann, kann auch laufen”, spulen alle tapfer die km herunter.

Mühsam schleppen wir uns die ersten 2 Stunden durch Kassel, stellen irgendwann fest, dass es wohl der bis dato heißeste Tag und zudem absolut windstill ist. Außerdem haben wir einen neuen Mitläufer im Team. WolfGang Damm, der sich schon in den letzten Tagen angekündigt hat, schlägt heute, aller Vaseline zum Trotze, erbarmungslos zu.

Als uns dann Tourmanager Sven, mit seiner Vorliebe für romantische, gemütliche und sorgsam erwählte Pausenspots mitten unter der Autobahnbrücke in Empfang nimmt, haben wir noch mal die Möglichkeit, mit Stullen und Evil Energy Drinks unsere Akkus aufzuladen und schließlich kommen wir alle erschöpft in Fritzlar an.

Während ich gerade hier am Marktplatz sitze und mir die schrägen und schiefen, alten Fachwerkhäuser anschaue, wird mir klar, dass wir soeben Woche zwei hinter uns gebracht haben.

Wir sind einmal quer durch Niedersachsen gelaufen und spätestens seit Hildesheim hat sich das Naturbild, welches sich uns tagtäglich bietet komplett verändert. Keine norddeutschen Ebenen oder Heidelandschaften mehr, stattdessen stecken wir mitten drin in den Kassler Bergen und Wäldern. Einzig die wunderschön, strahlend gelb leuchtenden Rapsfelder sind nach wie vor an unsrer Seite.

Kulturelle Highlights wie das Helden Konzert in Hildesheim oder auch die Party gestern in Kassel, prägten diese zweite Woche genauso, wie verträumtes Umherwandern in den Sieben Bergen, Ruhe und Gemütlichkeit am Lagerfeuer und natürlich die Eindrücke des deutlichen Knackens der 50 km Marke.

Mittlerweile haben wir bereits mehr als zehn Brunnen finanziert und nach über 430 km müssen wir feststellen, dass wir uns in der Distanz ganz ordentlich vertan und wir bis Basel an die 1000 km zurückgelegt haben werden. Kein Grund zur Beunruhigung, denn bisher genieß ich jeden einzelnen davon und bin gespannt, was Hessen und die nächsten Tage wohl für uns bringen mögen.

An dieser Stelle noch mal ein ganz dickes Dankeschön an alle, die uns in dieser zweiten Woche unterstützt und den Weg mit uns geteilt haben. Wir sind Helden, Ingo Pohlmann, Heinz Ratz, Theater für Niedersachsen, sämtliche Unterkünfte, der Kulturherberge e.V., der AStA Kassel, den Schülern der Albrecht-Schweizer-Schule, Mal Eleve und Bo Flower und natürlich allen Spendern, moralischen und geistigen Unterstützern, dem Büro daheim in Hamburg und ganz besonders an meine Jungs hier auf der Strecke. Thanx , Love & Bless

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