| |  | | moritz piehler | | Treffen mit Stilwerk in Stuttgart |
Wochenbericht
Drei Tage Marathon, Heidelberg, Ludwigsburg und Stuttgart liegen hinter uns und wir sind mittlerweile im tiefsten Wald angekommen. Die Strapazen und die Freuden der vergangenen Abende liegen hinter uns und Berge, Wiesen und Wälder vor uns. Es tut gut auszuspannen, was in unserem Fall bedeutet, das Tshukudu 30 Kilometer am Tag über die Hügel zu schieben. Die Gruppe ist wieder einmal angewachsen, zu den festen Läufern haben sich in Stuttgart viele Mitläufer angeschlossen, einige wollen uns bis nach Basel begleiten.
 | | | moritz piehler | | | Optiker und Suporter Carrier in Renningen | |
Heute haben wir die bisher anstrengendsten Steigungen hinter uns gebracht und sind nach einer Nacht kreuz und quer im Gemeindehaus verteilt doch froh, dass wir nach einem kurzen Termin mit der Stadtverwaltung im Hotel Erich in Langenbrandt untergekommen sind. Auch morgen erwarten uns nur Natur und Wegstrecke, die letzten zehn Tage des Wassermarsches brechen an.
Die vergangene Woche war angefüllt mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Nicht alles ist perfekt gelaufen außer natürlich wir Wasserläufer. Im großen und ganzen waren die Veranstaltungen aber ein Riesenerfolg und haben neben dem Spaß und der Motivation, die wir dort bekommen haben, sehr geholfen, Viva con Agua auch im Süden Deutschlands bekannter zu machen. | |  | | moritz piehler | | Blutsgeschwister Support in Stuttgart. | Wir haben einmal mehr unzählige Freunde, und Verwandte getroffen, besonders für die Ludwigsburger Jungs war die Heimkehr ein emotionaler Ansporn für die letzten Etappen. Auch die vielen Menschen, die uns vor allem in Heidelberg und Stuttgart begleitet haben sind immer eine Bereicherung, es ist spannend, jeden Tag in einer neuen Konstellation zu wandern.
Es ist schon komisch, wie schnell die Zeit vergeht und wie sehr man sich an die Normalität des Wassermarsches gewöhnt hat. Aufstehen, Route planen, wandern, flyern, Veranstaltungen... für uns ist der Tagesablauf schnell Normalität geworden, auch das Bewegen in der Natur und das Zusammenleben und –arbeiten in der Gruppe. Mir fällt es schwer, mir die Rückkehr nach Hamburg ins Großstadtleben und den normalen Alltag in nicht einmal zwei Wochen vorzustellen.
Aber erstmal erwarten uns noch wunderschöne Etappen und willkommene Wanderunterstützer, die Zahl auf unserer Tafel schrumpft täglich zusammen und auch auf der Rückseite des Tour T-Shirts muss man seinen Blick schon in moralisch bedenkliche Regionen bewegen, um unsere aktuelle Etappe zu finden. Weit über 700 Kilometer und 200 Wanderstunden liegen schon hinter uns, aber bis alle Brunnen finanziert sind, ist es noch ein weiter Weg, also schnell die Füße hochlegen und Kraft sammeln für morgen früh, denn da heißt es wieder: WASSER!MARSCH
Wir bedanken uns wie immer bei allen Hotels und Unterkünften, den Künstlern und Locations der vergangenen Veranstaltungen, allen voran dem VfB Stuttgart, natürlich allen Spielern der beiden Allstars Mannschaften und allen Helfern, besonders denen aus Hamburg - aber diese Woche ein ganz besonderes Bless Bless Bless an alle Mitläufer, die neuen, die mit uns weiter gehen, diejenigen, die nur einen Tag mitgewandert sind und alle, die uns gerne länger begleitet hätten, aber ihrem Alltagsjob nachgehen müssen. Euer Enthusiasmus und Euer Support tragen uns weiter. Danke!
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