Mit vielen neuen und bewegenden Eindrücken kehrten vier Mitarbeiter des Vereins Viva con Agua Anfang Dezember 2006 aus Äthiopien zurück. Gemeinsam mit Vertretern der Welthungerhilfe (DWHH) hatten sie ein neues Projektgebiet in Sodo, 200 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt, besucht.
Bei Sodo handelt es sich um ein Streudorf, in dem innerhalb eines Radius von 5 km ca. 2.500 Menschen leben. Die Bevölkerung lebt ausschließlich von der Landwirtschaft, wobei hauptsächlich das ertragarme Teff angebaut wird. Da das Land von immer wiederkehrenden Dürreperioden heimgesucht wird, ist nur ein begrenzter Ackerbau möglich.
Die Bauern leben in kleinen Gehöften, die aus mehreren Stroh- und Lehmhütten bestehen. Im Regelfall leben die Menschen als Großfamilie zusammen mit ihrem Vieh unter einem Dach.
Zum damaligen Zeitpunkt bezogen die Bewohner ihr Wasser noch aus einem entfernt gelegenen Fluss. Zur Eigenversorgung mussten Frauen und junge Mädchen täglich eine lange Strecke (ca. 4 Stunden!) zu Fuß bewältigen, um mit Krügen und Plastikbehältern das Wasser aus dem Fluss zu holen. (mehr...) |