Wasserprojekte


Grundwissen Wasserprojekte (FAQ)

WASH ist das?!
Hier findest Du alle Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Wasserprojekte bei Viva con Agua.

WAS(H) ist das denn?! Hier gibt es die Antworten auf eure Fragen.

WAS(H) ist das denn?! Hier gibt es die Antworten auf eure Fragen.

 

 

 

 

Frage 00: Was ist WASH? Wofür steht die Abkürzung?

Frage 1: Wie genau geht die Auswahl von Wasserprojekten vonstatten?

Frage 2: Welche Länder gehören zu den "Schwerpunktländern" von Viva con Agua (VcA)?

Frage 3: Gibt es eine geographische Karte mit allen bereits von VCA-Spenden gebauten Brunnen?

Frage 4: Mit welchen anderen Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental-Organisations/NGOs) außer der Welthungerhilfe (WHH) gibt es bereits Kooperationen und Zusammenarbeit?

Frage 5: Welche Möglichkeiten gibt es als aktiver VcA'ler vor Ort in den Projektgebieten zu unterstützen?

Frage 6: Wie genau erfolgt der Transfer der Spenden?

Frage 7: Gibt es andere Organisationen, welche die gleichen Ziele haben wie VcA oder ähnliche Projekte durchführen?

Frage 8: Wer arbeitet bei den Projekten „vor Ort“ mit und wie werden diese Leute ausgewählt?

Frage 9: Was sind die Voraussetzungen, um an einem Wasserprojekt teilnehmen zu können?

Frage 10: Was ist post-implementation monitoring?

Frage 11: Was genau ist eine Quelleinfassung?

Frage 12: Was sind Tippy taps?

Frage 13: Wer stellt die Tiefbohrer, die man z.B. in Äthiopien braucht und wer trägt die Betriebskosten?

Frage 14: Warum müssen die Nutznießer des Brunnens Geld für das Wasser bezahlen?

Frage 15: Wer entscheidet, wer in ein Wasserkomitee kommt?

Frage 16: Wie genau funktionieren Ecosan-Toiletten?

Frage 17: Was wird bei den Hygiene-Schulungen unterrichtet? Händewaschen?

Frage 18: Liegen die Projektgebiete eher in urbanen oder ländlichen Gegenden?

Frage 19: In wieweit wird mit den lokalen Authorities zusammengearbeitet und der Regierung? Denn Wasserversorgung wäre ja primär deren Job ...

Frage 20: Gibt die WHH nachträgliche Evaluierungen der Projekte in Auftrag?

Frage 21: Was kommt denn von den Spenden in den Wasserprojekten an?

 

Frage 00: Was ist WASH? Wofür steht die Abkürzung?

AntwortWASH = WAter, Sanitation, Hygiene. Also: Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung, sanitäre Anlagen und Hygieneeinrichtungen sowie Hygiene-Schulungen.
Diese kurze Erklärung reicht dir nicht? Dann klick HIER und erfahre ausführlich, was hinter den einzelnen WASH-Komponenten steckt und wie sie in einem nachhaltigen Wasserprojekt zusammenspielen.

Frage 1: Wie genau geht die Auswahl von Wasserprojekten vonstatten?

Antwort: Im Regelfall verhält es sich so, dass Viva con von der Welthungerhilfe eine Liste an möglichen Projekten erhält, die sich von vornherein eng an den Schwerpunkten und Auswahlkriterien von Viva con Agua orientieren. Wenn dich die genauen Auswahlkriterien interessieren, melde dich gerne bei uns.

Frage 2: Welche Länder gehören zu den "Schwerpunktländern" von Viva con Agua (VcA)?

Antwort: Die Schwerpunktländer von Viva con Agua sind Äthiopien, Kenia, Nepal, Uganda. In diesen Ländern findet ihr langfristig angelegte Wasserprojekte, die Viva con Agua über mehrere Jahre fördert. Sowohl eine intensiv gepflegte Verbindung zu den Menschen in den Projektgebieten als auch ein reger interkultureller Austausch in den Bereichen Musik, Kunst und Sport kennzeichnen die besondere Rolle der Schwerpunktländer.    

Frage 3: Gibt es eine geographische Karte mit allen bereits von VCA-Spenden gebauten Brunnen?

Antwort: Nein, leider noch nicht. Wenn es mal soweit ist, werden wir das aber auf unserer Website ankündigen.

Frage 4: Mit welchen anderen Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental-Organisations/NGOs) außer der Welthungerhilfe (WHH) gibt es bereits Kooperationen und Zusammenarbeit?

Antwort: Mit Helvetas in der Schweiz, Simavi in den Niederlanden, ORDA in Äthiopien, „Waterman of India“ (Jan Jal Jodo) in Indien.

Frage 5: Welche Möglichkeiten gibt es als aktiver VcA'ler vor Ort in den Projektgebieten zu unterstützen?

Viva con Agua selber bietet keine Freiwilligenarbeit in den Projektgebieten an. Wer daran generell Interesse hat, kann sich aber z.B. beim Asapreneur Programm bewerben.

Frage 6: Wie genau erfolgt der Transfer der Spenden?

Antwort: Eine Übersicht zum Weg der Spenden findet ihr HIER

Frage 7: Gibt es andere Organisationen, welche die gleichen Ziele haben wie VcA oder ähnliche Projekte durchführen?

Antwort: Viva con Agua ist eine von 18 Mitgliedsorganisationen im WASH-Netzwerk. Eine Initiative von deutschen NGO's, die aktiv im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene arbeiten. Dort gibt es also eine Vielzahl von Gleichgesinnten! http://www.washnet.de

Frage 8: Wer arbeitet bei den Projekten „vor Ort“ mit und wie werden diese Leute ausgewählt?

Antwort: Weltungerhilfemitarbeiter und Mitarbeiter der lokalen Partner-NGO’s, die sich über ganz reguläre Stellenanzeigen, wie wir sie auch kennen, mit Qualifikations-Nachweisen bewerben. Zusätzlich sind vor allem Mitglieder der Wasser-Komitees zu nennen, die demokratisch gewählt bzw. manchmal auch vom Gemeindevorstand ernannt werden. Es handelt sich um besonders engagierte Mitglieder der Community, welche verschiedene Verantwortlichkeiten in den Projekten übernehmen.

Frage 9: Was sind die Voraussetzungen, um an einem Wasserprojekt teilnehmen zu können?

Antwort: Grundsätzlich gilt: Der Anstoß zu einem neuen Projekt geht vom Ausland aus, also von den jeweiligen country offices der Welthungerhilfe bzw. den offices der lokalen Partnerorganisationen! Diese erhalten wiederum von den Repräsentanten der Bevölkerung in den potentiellen Projektgebieten (bspw. Wasserbehörde, Entwicklungskomitee usw.) Informationen über den Bedarf an Projektmaßnahmen im WASH-Bereich. Gemeinsam mit der Bevölkerung wird geprüft, ob ein mögliches Wasserprojekt sinnvoll und realisierbar ist. (Indikatoren u.a.: Sind überhaupt adäquate Grundwasservorkommen vorhanden? Ist die lokale Bevölkerung bereit, die Projektarbeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu übernehmen und Verantwortung für das Projekt über den offiziellen Abschluss hinaus zu tragen?) Fällt die Analyse positiv aus, formuliert das country office zusammen mit dem lokalen Partner einen Projektantrag, der zur Prüfung in das Welthungerhilfe-Headquarter nach Bonn geschickt wird. Wenn wiederum die Prüfung in Bonn positiv verläuft, versucht die Welthungerhilfe, weitere Finanzmittel zu akquirieren – dann kommt, neben Institutionen wie z.B. dem BMZ oder der EU, auch Viva con Agua ins Spiel.

Frage 10: Was ist post-implementation monitoring?

Antwort: Post project monitoring" bzw. "Post Implementation Monitoring" bedeutet "Beobachtung" nach offiziellem Projektende. Es handelt sich um einen Prozess der Datenerhebung, der über eine bestimmte Zeit anhält (unter Verwendung von einheitlichen Parametern). Über den Vergleich von Monitoring- Daten können Veränderungen/Fortschritte etc. festgestellt werden. Viva con Agua hat sich dazu entschlossen, diesen elementaren Bestandteil der Projektarbeit mit Spenden zu unterstützen. Wir wollen die Frage beantworten können: Was funktioniert in den Projekten nach "Exit" gut, wo besteht möglicherweise noch Handlungsbedarf?

Frage 11: Was genau ist eine Quelleinfassung?

Antwort: Quelleinfassung, manchmal auch Quellfassung genannt, ist die oftmals technisch einfachste und kostengünstigste Variante der Wasserversorgung: Eine natürlich vorkommende Quelle (Eine Quelle ist ein Ort, an dem dauerhaft oder zeitweise Grundwasser auf natürliche Weise an der Geländeoberfläche austritt) wird an ihrem Quellaustritt mit einem Bauwerk, bestehend aus gemauerten Natursteinen und verstärkt durch ein Betonfundament so verstärkt, dass das aufzufangende Wasser durch Zwischenräume hindurchströmen kann, aber nicht mit ggfs. verschmutzten Erdreich oder Oberflächenwasser in Berührung kommt. Kanalisiert wird das so aufgefangene Grundwassser durch ein PVC-Rohr, welches das saubere Wasser unterirdisch zum Wasserentnahmepunkt leitet. Check: http://vivaconagua.org/index.htm?post&id=182

Frage 12: Was sind Tippy taps?

Antwort: Ein „Tippy Tap“ ist ein einfaches Gerät zum Händewaschen mit fließendem Wasser. Man nehme: Einen Kanister, gefüllt mit 5 Liter Seifenwasser und ausgestattet mit einem kleinen Ausguss. Dann tritt man auf einen Stock, der über ein Seil mit dem Kanister verbunden ist. Durch den Fußtritt wird der Kanister am Seil umgedreht, Wasser und Seife fließen so gemeinsam in die Hände, ohne dass etwas angefasst wurde. Die Vorteile liegen buchstäblich auf der Hand: Der Benutzer muss nichts anfassen und keinen Hahn zudrehen. Die Übertragung von Bakterien und damit von Krankheiten wird vermieden. Zudem ist es ideal für wasserarme Regionen, da nur wenig Wasser verbraucht wird. (Bei einer Handwäsche werden nur 40 Milliliter Wasser benutzt, im Gegensatz zu 500 Milliliter im Durchschnitt.) Zusätzlich kann das verwendete Wasser zur Bewässerung auf die nächstgelegenen Felder oder Beete geleitet werden. Das Baumaterial lässt sich überall besorgen und kostet fast Nichts.

Frage 13: Wer stellt die Tiefbohrer, die man z.B. in Äthiopien braucht und wer trägt die Betriebskosten?

Antwort: Das ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. In dem Projekt in der äthiopischen Afar-Region sieht es so aus, dass die Kosten des Bohrgeräts je zur Hälfte von der Welthungerhilfe sowie aus Bundesmitteln über die GIZ übernommen worden sind. Die Betriebskosten vor Ort im Projektgebiet teilen sich Welthungerhilfe mit 80% und Viva con Agua mit 20% der Kosten auf.

Frage 14: Warum müssen die Nutznießer des Brunnens Geld für das Wasser bezahlen?

Antwort: Weil Trinkwasser eine wertvolle Ressource ist und deshalb nicht „umsonst“ sein sollte! Außerdem geht es primär darum, für den SERVICE – also die Bereitstellung des sauberen Trinkwassers – eine Gebühr zu erheben. Jeder Nutzer eines Brunnens zahlt so viel, wie ihm gemäß seiner Lebensumstände möglich ist. Das eingesammelte Geld wird von den gewählten Wassserkommitees verwaltet und soll dazu dienen, den Brunnen zu reparieren, falls er einmal kaputt geht.

Frage 15: Wer entscheidet, wer in ein Wasserkomitee kommt?

Antwort: Ein „Wasserkomitee“ besteht im Durchschnitt aus zehn bis zwölf Mitgliedern - mindestens ein Drittel Frauen - die entweder von den Dorfältesten vorgeschlagen oder von der Gemeinde gewählt werden. Sie sind besonders engagierte Gemeindemitglieder und haben verschiedene Verantwortlichkeiten.

Frage 16: Wie genau funktionieren Ecosan-Toiletten?

Antwort: Bei sogenannten EcoSan-Toiletten geht es darum, Urin und Kot zu trennen und anschließend als Düngemittel zu verwenden. Letzendlich funktionieren EcoSan-Toiletten wie Komposttoiletten mit Urintrennung, in der Fachsprache auch Trockentrenntoiletten genannt. Hierbei wird der Urin in einem Behälter aufgefangen und als Dünger eingesetzt. Die festen Exkremente werden unter Beimengung groben, zellulosehaltigen Materials (Hobelspäne, Stroh) in einem Behälter aufgefangen, der sich unter der Trockentoilette befindet. Eine spezielle Hygieneklappe sorgt für einen Verschluss des Behälters. Die Feststoffe lassen sich dann kompostieren. Dadurch kann Trinkwasser eingespart und Deponien können entlastet werden, wo sonst häufig Abwasser als Sondermüll entsorgt wird. Netter Nebeneffekt: Die Toiletten stinken nicht!

Frage 17: Was wird bei den Hygiene-Schulungen unterrichtet? Händewaschen?

Antwort: Ja, definitiv liegt der Schwerpunkt auf dem Händewaschen. Six ways of handwashing (nach WHO-Standard) ist elementarer Bestandteil aller Hygieneschulungen von jung bis alt, vom Dorf bis in die Stadt. Darüber hinaus hat „Household water treatment and safe storage“ höchste Priorität. Hintergrund: 86% der Verschmutzung mit Kolibakterien auf Haushaltsebene lassen sich auf unregelmäßiges Händewaschen und einen unsicheren Umgang mit Wasser zurückführen, d.h.: Nutzung verunreinigter Gefäße zum Transport und zur Lagerung von Trinkwasser, fehlendes Abdecken oder Verschließen von Wasserbehältern, dadurch erzeugte Kontaminierung durch den Kontakt mit Schmutz, Kot, Tieren usw.

Frage 18: Liegen die Projektgebiete eher in urbanen oder ländlichen Gegenden?

Antwort: Mehrheitlich in ländlichen Gegenden, doch legen wir den Fokus immer stärker auch auf urbane Wasserprojekte wie z.B. in Bahir Dar, Moroto oder Nairobi.

Frage 19: In wieweit wird mit den lokalen Authorities zusammengearbeitet und der Regierung? Denn Wasserversorgung wäre ja primär deren Job...

Antwort: Gute Frage! Erst einmal findet die Arbeit möglichst regierungsunabhängig statt, NGO’s möchten sich ungern von staatlichen Autoritäten in ihre Arbeit hineinreden lassen, da sie regelmäßig mit den Interessen und der Einflussnahme von staatlichen Stellen konfrontiert sind. Nichtsdestotrotz muss man die Situation von Land zu Land und Projekt zu Projekt individuell betrachten. Generell ist eine Zusammenarbeit mit den lokalen und nationalen Autoritäten wichtig, wenn es z.B. darum geht, sich mit Wasserministerien abzustimmen und deren Regionalentwicklungspläne für die Gebiete, in denen NGO’s tätig sind, in der Projektarbeit zu berücksichtigen. (Häufig kann es über derartige Entwicklungspläne schon zu Rückschlüssen auf den Bedarf an Brunnen oder Toiletten in einer bestimmten Region kommen.) und richtig: Wasserversorgung liegt- theoretisch- primär in der Verantwortung der jeweiligen Regierungen. Bloß was tun, wenn die finanzielle Situation wie in sehr vielen Ländern des globalen Südens extrem angespannt ist, sprich kein Geld für Wasserprojekte vorhanden ist? Doch der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ist ein Menschenrecht!(und Viva con Agua will dieses Recht Wirklichkeit werden lassen!)

Dieses Recht ist allerdings schwierig einklagbar, umso wichtiger, dass in vielen Projekten mittlerweile die „Software“ im Vordergrund steht, also zum einen Trainings und Schulungen in Bau, Wartung und Reparatur der Anlagen, zum anderen Bewusstseinsbildung hinsichtlich Hygieneverhalten und Umgang mit Wasserressourcen die Stärkung des Selbstbewusstseins der Menschen im Projektgebiet hinsichtlich ihrer Rechte. Aufklärung der Menschen hinsichtlich ihrer Ansprüche der Regierung gegenüber ist dabei von zentraler Bedeutung. Ein gutes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit regionalen Behörden erleben wir in Bahir Dar. Die Regionalregierung (genauer: das Amhara Health Bureau) ko- finanziert das urbane Wasserprojekt von Welthungerhilfe und Viva con Agua de Sankt Pauli mit einer halben Million Euro und mobilisiert die Bevölkerung, um die Stadt zu einem noch schöneren Ort zu machen! Das Projekt findet ihr unter vivaconagua.org/aethiopien

Frage 20: Gibt die WHH nachträgliche Evaluierungen der Projekte in Auftrag?

Antwort: Aus Kostengründen gibt die WHH nur bei ausgewählten Projekten Evaluierungen in Auftrag. Diese sind hier einsehbar bzw. sind auf auf Nachfrage erhältlich: http://www.welthungerhilfe.de/evaluationen.html

Frage 21: Was kommt denn von den Spenden in den Wasserprojekten an?

Antwort: Von deinem Spenden-Euro landen 2,17 Euro in Wasserprojekten! Jeder Euro, der für Wasserprojekte weitergeleitet wird, vermehrt sich aufgrund der guten Arbeit von Viva con Agua und der Welthungerhilfe! Denn durch die Tatsache, dass hier zwei gemeinnützige Organisationen an der Finanzierung von Wasserprojekten beteiligt sind und Hand in Hand arbeiten, kann man erhebliche Mittel bei öffentlichen und nicht-öffentlichen Töpfen anzapfen.

Die Definition dafür lautet: Ko-Finanzierung oder auch Hebelwirkung! Die Töpfe liegen z.B. bei der EU, beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder beim Auswärtigen Amt und bei großen internationalen Stiftungen. Zudem geben auch unter Umständen die Regierungen in den Projektländern noch etwas im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu.

 Die durchschnittliche Hebelwirkung bei den von Viva con Agua finanzierten Projekten beträgt derzeit x 4.

Im Klartext: Von 1 Euro leiten wir 61 Cent an Auslandsprojekte (sprich: Wasserprojekte) weiter. Davon behält die Welthungerhilfe derzeit 11,1% für ihre Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, Bildungsarbeit etc. Verbleiben 54,229 Cent. Diese werden durch die Mittel aus Ko-Finanzierungstöpfen zu 2,17 Euro (aufgerundet) für Wasserprojekte!!!

Noch einmal genau nachgerechnet: 1 Euro an VCA à 61 Cent an WHH à 54,229 Cent Projektförderung Ausland à Hebelwirkung x4 = 216,916 Cent = 2,17 Euro (gerundet).

Und deshalb zurück zur Ursprungsfrage: Wie viel Euro kommen von einem Euro in den Projektgebieten an? Satte 2,17 Euro! Dank der Arbeit von Viva con Agua und der Welthungerhilfe.