WATER SANITATION HYGIENE

Warum Viva con Agua-Projekte Corona verlangsamen


WASH steht für Water, Sanitation and Hygiene und bildet die Pfeiler der von Viva con Agua unterstützten Projekte. Alle drei Komponenten sind nicht nur jetzt wichtig, sondern müssen langfristig für jeden Menschen gesichert sein. Wir erleben aktuell wie COVID-19 unser Leben verändert. In anderen Teilen unser Welt könnten die Folgen allerdings noch einschneidender sein und daher bedeutet der Ausbruch und die zügige Verbreitung des Coronavirus nicht nur für uns eine extreme Herausforderung. WASH-Maßnahmen können helfen Menschen in Ländern wie Nepal oder Uganda gesund zu halten, zu schützen und unterstützen dadurch die lokalen Gesundheitssysteme. 


Apropos Corona...
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist regelmäßiges Händewaschen ein Muss. Dies lernen die Kids in den WASH-Projekten seit jeher im Rahmen von Hygieneworkshops. Das passiert natürlich ganz im Viva con Agua-Style mit viel Spaß und Entdeckergeist. Denn so werden die Kids automatisch zu Multiplikator*innen und aktivieren auch ihre Freunde und ihre Familie. Ein ganz wichtiger Schritt zu flächendeckender Hygiene und einer Verlangsamung von Corona.

 


Wasser, Sanitation und Hygiene (WASH) sind der erste Schritt zu einem gesunden Leben. Der Zugang zu sauberem Wasser muss dauerhaft zugänglich und vor allem sauber sein. Durch Sanitäranlagen (von kleinen privaten Latrinen bis hin zu öffentlichen Toilettenhäusern) wird einer Verunreinigung von Wasser entgegengewirkt und Hygiene, beispielsweise durch regelmäßiges und effektives Händewaschen, verringert die Verbreitung von Bakterien und Viren. Dadurch wird Trinkwasser sauber gehalten und eben die Gesundheit der Menschen auch in Zeiten von Corona unterstützt.

Wer gesund ist, kann bald wieder zur Schule gehen, das Feld bestellen, seinem Job nachgehen, sich weiterbilden und vieles mehr. Deshalb steht WASH am Anfang jeder langfristigen Verbesserung. Um diese Maßnahmen umzusetzen sammelt Viva con Agua Spenden und finanziert WASH-Projekte in vielen Ländern.

Konkrete Maßnahmen zur Corona-Prävention durch und in WASH-Projekten


In unseren Projekten arbeiten wir aktuell mit unseren Partnern an ganz wichtigen und konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Hygienebedingungen.


In der Region Chitwan im Süden Nepals liegt ein Schwerpunkt unseres Wasserprojektes bereits seit Jahren auf der Verbesserung der Gesundheits- und Hygienebedingungen in teils sehr abgelegenen Dörfern. Aktuell haben 43% der Menschen in Nepal nur eingeschränkte oder keine Möglichkeit sich regelmäßig mit Seife und sauberem Wasser die Hände zu waschen. 
Im Angesicht von Corona ist der Handlungsbedarf hier umso dringender. Dabei ist Sensibilisierung für Hygienemaßnahmen ebenso wichtig, wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Beides bedingt sich unmittelbar und unser Projektpartner Rural Reconstruction Nepal führt nun vermehrte Handwasch-Workshops in vielen Communities im Chitwan District durch. Ein solcher ausgiebiger Workshop auch in abgelegenen Dörfern kostet inklusive Material und Personal rund 450,- Euro. 


Im District Yumbe in Uganda wir COVID-19 eine besondere Herausforderung. Durch den langjährigen bewaffneten Konflikt im Nachbarland Süd-Sudan ist hier eines der größten Flüchtlingscamps der Welt entstanden und es ist dringend nötig die Infrastruktur an diese neue Situation anzupassen. Daher fördert Viva con Agua hier ein Wasserprojekt, von dem über 70.000 Geflüchtete und Mitglieder der Aufnahmegemeinden profitieren.
Um direkt auf die Herausforderungen rund um Corona zu reagieren, werden in Yumbe insbesondere die Trainings für Water User Comittees intensiviert - um einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser zu gewährleisten und es werden Hygiene Kits an die Haushalte verteilt. Ein Hygiene Kit kostet 10,- Euro und jedes verteilte Kit hilft bei der Prävention.
 

 

Hier kannst du unterstützen:

 

 


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